Die zwei Säulen- Maria und das Heilige Sakrament

Am 30 Mai, 1862 hatte Heiliger Johannes Bosco einen Prophetischen Traum. Er prophezeite, dass es nach dem Beschluss eines Vatikanischen Konzils, eine große Krise in der Kirche und auf der Erde geben wird. Im Traum sah St. Johannes Bosco ein mächtiges, imposantes Schiff, welches das Angriffsziel kleinerer, jedoch großzügig bewaffneter Schiffe war. Das mächtige Schiff wurde vom Feind belagert. Der Feind fand Unterstützung von Wind und Wellen.

Mitten im Meer tauchten plötzlich zwei massive Säulen, nicht weit voneinander entfernt auf und stiegen hoch in den Himmel. Eine Säule war bedeckt mit einer Statue der Jungfrau Maria, zu ihren Füßen standen die Worte: „Hilfe der Christen.“ Die andere Säule schien erhabener und kräftiger, sie zeigte eine große Hostie, mit der Inschrift „Rettung für die Gläubigen.“
Der Kapitän – der Papst, des Flaggschiffes rief ein Treffen für all die Kapitäne am Schiff um ihre Vorgehensweise zu besprechen. Währenddessen begann es zu stürmen, die Versammlung musste abgebrochen werden. Nach dem der Sturm sich beruhigt hatte, rief der Papst ein weiteres Treffen aus, während das Schiff auf Kurs blieb. Am Ruder stehend steuerte der Papst das Schiff mutig zwischen die zwei Säulen, an den Gipfel der Säulen hingen viele Anker und starke Haken die mit Ketten verknüpft waren.

Heiliger Johannes Bosco fasste den Höhepunkt seines Traumes so zusammen:
Die ganze feindliche Flotte fing das Schiff ab und versuchte unter allen Umständen das Schiff zum Sinken zu bringen. Sie bombardierten es mit allem was sie fanden: Bücher, Flugblätter, Brandbomben, Schusswaffen und Kanonen. Der Kampf wütete immer heftiger, der schnabelförmige Bug rammte das Schiff wieder und wieder, doch trug es keinen Schaden davon und blieb wie geplant am Kurs. Von Zeit zu Zeit wurde das Schiff gerammt und splitterte Holz vom Rumpf ab, sofort kam ein Hauch von den Säulen, der die Risse abdichtete.
Währenddessen, brach das ganze feindliche Schiff zusammen und sank zu Boden. In blindem Zorn begannen die Feinde ein Handgemenge, zu kämpfen, sich zu beschimpfen und Gott zu lästern. Plötzlich fiel der Papst schwer verletzt zu Boden, sofort wurde ihm aufgeholfen, fiel aber ein weiteres mal heftig und starb. Ein Siegesschrei der Feinde folgte und eine Welle der Freude überwältigt ihre Schiffe. Kurz nachdem der Papst starb wurde ein neuer erwählt. Der neue Papst wurde so schnell darauf gewählt, dass die Neuigkeit fast Zeitgleich mit dem Tod die Feinde erreichte und so die Freude schnell verblasste.

Gegen jeden Widerstand steuert der neue Kapitän – der Papst, das Schiff sicher zwischen die zwei Säulen und bindet es an ihnen fest, zuerst an die Säule der Hostie und dann an die Säule der Jungfrau Maria. Plötzlich geschah etwas unerwartetes. Panik brach aus auf den feindlichen Schiffen, chaotisches durcheinander laufen, Zusammenstöße bis sie sich selbst versanken.
Einige Hilfsschiffe, die tapfer an der Seite des großen Flaggschiffes gekämpft haben, banden sich an die beiden Säulen,als erstes. Viele andere Schiffe die voll Angst den Kampf aus der Ferne zugeschaut haben, warteten bis das feindliche Schiff unterging und kamen dann näher, bis sie sich an die Säulen binden konnten und fuhren sicher und friedlich neben dem mächtigen Schiff her. Eine große Stille deckt nun das Meer.

Nachdem er seinen Bericht abgeschlossen hatte fragte Johannes Bosco einen jungen Priester, – Vater Michael Rua, was er von diesem Traum hielt. Michael Rua antwortete:
„Das mächtige Flaggschiff repräsentiert die Kirche, der Hauptkapitän steht für den Papst und der Rest der Schiffe symbolisiert die Menschheit. Das Meer war ein Bild für die Welt.
Die unterstützenden Schiffe stehen für die Laien, loyal der Kirche gegenüber, die Angreifer sind ihre Feinde, der mit jeder Art von Waffe versucht sie zu zerstören. Die zwei Säulen repräsentieren Maria und das Heilige Sakrament.“

„Sehr richtig“, sagte Johannes Bosco. „Nur eines möchte ich ausbessern. Die feindlichen Schiffe symbolisieren Verfolgung, die Verfolgung der Christen.“
Danach prophezeite Johannes Bosco:STG-P-15

„Schwerwiegende Zeiten liegen vor uns – die Kirche. Was wir bis jetzt erlitten haben ist kaum zu vergleichen mit was auf uns wartet. Der Feind der Kirche wird symbolisiert durch die Schiffe, die alles, in ihrer Macht stehende tun um das mächtige Schiff zum sinken zu bringen. Nur zwei Dinge kann uns retten in solch einer ernsthaften Stunde: Hingabe zu Maria und ständige Kommunion. Lasst uns unser Bestes geben diesen zwei Dingen Bedeutung zu geben und sie in jeder Situation einzusetzen.“

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