Werden die geschlossenen Kirchen jemals wieder geöffnet?

Werden die leeren Kirchen, wieder mit Gläubigen gefüllt? Werden unsere Ordensgemeinschaften wieder durch Berufungen bereichert? Es scheint unmöglich, wenn man menschlich denkt, aber für jemanden, der mit gläubigen Herzen und Augen das betrachtet wird die Antwort anders ausfallen.

Der Herr, der die Toten auferweckt hat, der, dem Wind und das Meer befiehl, ruhig zu sein, und mit fünf Broten fünf tausend Leute gesättigt hat, der Herr kann dies ohne weiteres vollbringen. „Siehe, ich bin der Herr, der Gott aller Sterblichen. Ist mir denn irgend etwas unmöglich?“ (Jer 32, 27).

Nach dem der Herr den Propheten Ezechiel in das Tal der verdorrten Gebeine geführt hat, fragte er: „Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Ich antwortete: Herr und Gott, das weißt nur du. Da sagte er zu mir: Sprich als Prophet über diese Gebeine und sag zu ihnen: Ihr ausgetrockneten Gebeine, hört das Wort des Herrn!“ (Ez 37, 3-4).

Als die verstreuten Gebeine das Wort Gottes hörten, rückten sie zusammen, Bein an Bein. Plötzlich waren Sehnen auf ihnen und Fleisch umgab sie und Haut überzog sie. Sie wurden mit Geist erfüllt und lebendige Menschen. Dieses Geschehen ist für den Menschen unvorstellbar. Aber der Herr, der alles aus dem Nichts geschaffen hat, kann einen Menschen, der in einer misslichen Lage ist oder eine Gesellschaft, die in einer schrecklichen Situation ist, erretten. Durch die Verkündigung des Wort Gottes sind die Gebeine lebendig geworden, genauso kann eine halbtote Gesellschaft oder kaputte Beziehung durch Verkündigung verändert werden. „Denn da die Welt angesichts der Weisheit Gottes auf dem Weg ihrer Weisheit Gott nicht erkannte, beschloss Gott, alle die an ihn glauben, durch die Torheit der Verkündigung zu retten.“ (1 Kor 1,21) Wenn das Wort Gottes durch die Kraft des Heiligen Geistes verkündet wird, wird die Veränderung des Herzens vollbracht. Der Glaube wird wieder lebendig. Die Völker werden zu Gott hingezogen.

Es gab eine Zeit in Europa, wo die häretische Glaubensbewegung der Albigenser (Katharer) großen Zuwachs hatte und die Zukunft der Kirche gefährdet war. Aber durch die Glaubensverkündigung von Heiligen Antonius und Dominikus hat die Kirche neue Lebenskraft bekommen. Durch die starke Verkündigung des Evangeliums kann man die Kirche in Europa die an den Folgen des Säkularismus, Atheismus und Heidentum leidet wieder zurück zu Gott führen.

Es gibt keine Niederlage, aus der, der Herr nicht jemanden retten könnte, und es gibt keine Wunden, die der Herr nicht heilen könnte. Die Zeit ist nicht zu spät für Gottes machtvolle Taten. Aber wir sollen unter Tränen beten für unsere Kirche so wie der Prophet Nehemia. Als er die zerstörte Mauer Jerusalems sah, hat er weinend gebetet. Sind wir bereit unter Tränen für unsere Kirche zu beten? Dann wird unsere Kirche wieder lebendig. Die Kirche Europas wird auferstehen.

Ein neues Pentekoste ist notwendig. Die Kirche im römischen Reich wurde durch das erste Pentekoste zum Glaubensbekenntnis erweckt. Diese Kraft des Geistes kann die Welt wieder zu Gott führen. Die Heiligen, die in der europäischen Erde begraben sind, beten für uns. Wenn wir mit ihnen beten, wird Gott für uns Wunder wirken.

Lasset uns beten!
Herr und Gott, hab Erbarmen mit unserem Land. Gib uns ein neues Pentekoste-Erlebnis und erwecke alle unsere Kirchengemeinschaften. Gib, dass alle Menschen in Europa Jesus Christus als Herrn und Gott wieder bekennen. Durch Zeichen und Wunder bewirke, dass die Leute im Glauben erwachen. Sende viele geisterfüllte Prediger, dass sie mit Gottes Kraft das Evangelium verkünden, Amen.

Chev. Benny Punnathara
Chefredakteur

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